Veröffentlichungen:

Diplomarbeit: Strukturwandel und regionale Planung. Eine Untersuchung des Strukturwandels der Emscher-Region am Beispiel von Projekten der Internationalen Bauausstellung

Der gesellschaftliche und wirtschaftsstrukturelle Wandel prägt immer mehr die Regionen und teilt sie in Gewinner und Verlierer einer globalisierten Wirtschaft. Welche Entwicklungstendenzen sind zu erkennen? Welche planerischen Ansätze existieren? Die Internationale Bauausstellung versucht mit dem Leitprojekt „Arbeiten im Park“ Grundsätze und Qualitätsmerkmale einer regionalisierten Strukturpolitik zu entwickeln und zu implementieren. Ist es ihr gelungen mit ihren Projekten „gute Beispiele“ zu geben und z.B. neue technologische Cluster zu anzusiedeln? Hat der Einsatz informeller Prozesse und die Integration der Instrumente und Förderprogramme, wie sie die IBA forciert Erfolg? Die Arbeit untersucht anhand von drei Fallstudien, dem Öko-Zentrum NRW in Hamm, dem ZukunftsZentrum in Herten und dem Gewerbepark „Zeche Holland“ in Bochum die Strategie und den Umsetzungserfolg der IBA.

Arbeiten im Park – Eine Perspektive zur strukturellen und planungskulturellen Erneuerung der Emscher-Region?

Anknüpfend an Projekterfahrungen aus der Diplomarbeitsrecherche thematisiert der Beitrag die Erneuerung der Emscher-Region im Kontext der nordrhein-westfälischen Struktur- und Förderpolitik. Anhand von fünf Thesen wird die Strukturpolitik hinsichtlich ihrer strukturellen und planungskulturellen Erneuerung, also z.B. der Mobilisierung von Akteuren, der Umsetzung innovativer Verfahren und Beteiligungsmodelle hinterfragt.